Unsere Schulsozialarbeit steht Ihnen auch in den Zeiten der "Corona-Krise" zur Seite

Kontakt zur Psychologin an Schule und zur Schulsozialarbeit während der Corona-Krise

Das Team der Schulsozialarbeit und der Schulpsychologie ist auch während der Schulschließung für euch da

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

trotz der besonderen aktuellen Umstände wollen wir, das Team der Schulsozialarbeit und der Schulpsychologie, weiterhin für euch erreichbar sein, falls ihr Sorgen oder Probleme habt. Unsere Kontaktdaten sind untenstehend aufgelistet.

Und bitte seien auch Sie in diesen Zeiten wachsam!

Denn wenn Menschen zu oft, zu lange und zu eng beieinander sein müssen, führt dies nicht selten zu Gewalt. Bemerken Sie in Ihrem Umfeld Anzeichen von Kindeswohlgefährdung oder Gewalt gegen Kinder, benachrichtigen Sie (ggf. Anonym) bitte das für ihre Region zuständige Jugendamt (Mo-Fr von 8-18 Uhr: 030 90279 – 5555) oder bei besonderer Eile die Polizei unter 110.

Schulsozialarbeit

Herr Stretzke: stretzke@gsj-berlin.de (Diensthandy: 01590 211 15 90) Montag – Freitag 9.00 – 15.00 Uhr

Frau Zarski: zarski@gsj-berlin.de

Ansprechpartnerin für die Willkommensklassen

Frau Da-Hae Hong : hong@gsj-berlin.de  Tel.: 0159 041 267 85 (Diensthandy von 8.00-16.00 Uhr telefonisch erreichbar)


Schulpsychologie

Frau Rieger: rieger.sask@gmail.com  (Diensthandy: 015209197681)

Tipps für die Erhaltung eines friedlichen Familienlebens in Corona-Krisenzeiten

Tipps zur Erhaltung eines harmonischen Familienalltags während der Coronakrise

Nichts ist mehr, wie es war - der Alltag steht Kopf! Wie gelingt nun das Familienleben in diesen besonderen Zeiten? Nachstehend finden Sie ein paar Tipps und Hinweise.

 

Struktur vermitteln

Geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass die schulfreie Zeit keine Ferien sind. Etwas länger als gewöhnlich zu schlafen ist kein Problem – ein strukturierter Tagesablauf ist jedoch weiterhin sehr wichtig und gibt Sicherheit in dieser turbulenten Zeit. Gehen Sie gemeinsam die Aufgaben durch, die von der Schule mitgegeben wurden und planen Sie feste Zeiten ein, zu denen diese bearbeitet werden. Auch fixe Zeiten, zu denen gemeinsam gegessen, gespielt oder eine Ruhepause eingelegt werden soll, sind hilfreich.

Aufgabenteilung

Sofern Sie eine*n Lebenspartner*in an der Seite haben, sollten Sie sich die Aufgaben untereinander aufteilen. Es ist möglich, Tageszeiten festzulegen, an denen entweder Sie oder ihr*e Partner*in für die Kinder ansprechbar sind. Auf diesem Weg schaffen Sie sich ausreichend Ruhephasen und Freiräume. Auch Ihre Kinder können kleine Tätigkeiten im Haushalt übernehmen oder Ihnen beim Kochen helfen.

Rückzugs- und Arbeitsorte

Sofern die häuslichen Umstände es ermöglichen, sollte jedem Familienmitglied ein ruhiger Arbeitsort und gelegentlich auch ein Rückzugsort zur Verfügung stehen. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, sich einen ruhigen Platz einzurichten, an dem es konzentriert arbeiten kann. Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Arbeitsmaterialien vorhanden sind und dass Störquellen, wie z.B. Fernseher, Handy und Musik in den Arbeitsphasen ausgeschaltet sind. Legen Sie bewusst Pausen ein und schaffen Sie gelegentlich Abstand zueinander. Jeder empfindet eine gelungene Pause anders für sich. Ein paar Minuten am offenen Fenster seine Lieblingsmusik zu hören oder sich am Telefon mit seinen Freunden auszutauschen – oft genügen schon kurze Pausen und etwas Zeit für sich allein, um positive Gedanken zu schöpfen.

Ruhe bewahren und sich richtig informieren

Wenn Sie als Eltern selbst Ruhe bewahren, geben Sie Ihrem Kind damit Sicherheit. Angst kann ansteckend wirken. Erklären Sie Ihrem Kind in Ruhe, dass die Schulschließungen dazu beitragen sollen, dass sich möglichst wenige Menschen anstecken.

Informieren Sie sich richtig. Eine Stunde täglich sollte dafür vollkommen ausreichen, um über die aktuelle Lage informiert zu sein. Geeignete Informationsquellen sind das Robert-Koch-Institut (www.rki.de), die Tagesschau (www.tagesschau.de) oder die Nachrichtensendung Logo für Ihr(e) Kind(er) (www.zdf.de/kinder/logo).

Virtuelle Kontakte

Besonders für Kinder und Jugendliche ist es schwierig, für eine längere Zeit aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen zu werden. Sie können es besser aushalten, wenn Sie sie dabei unterstützen, trotzdem in Kontakt mit Familie und Freunden zu bleiben. Nutzen Sie Videotelefonie-Dienste, wie Skype oder WhatsApp oder schreiben Sie gemeinsam eine Postkarte an ihre Lieben.

Entspannungsübungen

Es ist ganz natürlich, in Zeiten, wie diesen in Panik zu geraten. Damit signalisiert der Körper, dass etwas nicht in Ordnung ist. Nicht natürlich ist es hingegen, sich durch Medienberichte und Spekulationen der Mitmenschen darüber, wie sich die Situation entwickeln könnte, regelrecht in Panik versetzen zu lassen. Durch regelmäßige Entspannungsübungen kann man die Panik reduzieren und innere Ruhe einkehren lassen. Damit stärken sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Konzentrationsfähigkeit, ihren Schlaf und zu guter Letzt ihr Immunsystem.

Kostenfreie Entspannungsübungen finden Sie im Internet:

https://www.youtube.com/watch?v=Ct3ZwQlGuZE (Erwachsene)

https://www.youtube.com/watch?v=k0onGGBetSk (Kinder)

https://www.youtube.com/watch?v=LncqiIbAcAs&t=22s (Kinder)

Sportliche Betätigung

Regelmäßige sportliche Betätigung steigert nachhaltig ihr Wohlbefinden. Gehen Sie in den Park oder nutzen Sie Fitnessprogramme online:

https://www.youtube.com/watch?v=UItWltVZZmE

www.dailyyoga.com

Miteinander reden – richtig streiten

Das Zusammenleben auf engem Raum birgt ein höheres Konfliktpotenzial als gewöhnlich. Tauschen Sie sich untereinander über die derzeitige Situation aus. Nutzen Sie z.B. das gemeinsame Abendessen dazu, um mit Ihrem Kind zu besprechen, was an dem Tag schön war oder was vielleicht genervt hat. Fragen Sie auch Ihr Kind nach seinen Wünschen und zeigen Sie Verständnis für diese. Lassen Sie sie ausreden und erklären Sie Ihre Sicht der Dinge altersgerecht. Sagen Sie klar, was Sie sich wünschen, anstatt mit Vorwürfen um sich zu werfen. So lernt Ihr Kind, wie man auf Augenhöhe streitet, ohne einander zu verletzen. Gemeinsam können Sie Kompromisse finden und auch wenn es nicht immer eine Lösung für alle Beteiligten gibt, tut es einfach gut, die eigenen Gefühle in dieser schwierigen Situation zu teilen. Frust in sich hineinzufressen, vergrößert die Spannung und kann oftmals in unliebsamen Auseinandersetzungen münden.

Sollte es doch zu einem heftigeren Streit gekommen sein, ist eine bewusste Versöhnung umso wichtiger. Für Kinder und Jugendliche ist es sehr bedeutsam, die Sicherheit zu haben, dass ein Streit keinen Beziehungsabbruch bedeutet. Gehen Sie auf Ihr Kind zu, sobald sich die Fronten beruhigt haben. Besprechen Sie noch einmal alles in Ruhe. Warum waren Sie so verärgert? Was genau macht Sie traurig? Was tut Ihnen Leid? Entschuldigen Sie sich, falls im Streit harte Worte gefallen sind. Dies fällt auch Erwachsenen manchmal gar nicht so leicht. Ein kurzer Brief oder ein Bild können hier Abhilfe schaffen. Im Nachhinein tut es oft gut, etwas gemeinsames zu machen, das allen Freude bereitet – z.B. das Lieblingsspiel Ihres Kindes zu spielen oder sich beim gemeinsamen Familienabend einen lustigen Film auf der Couch anzusehen.

Sollten Sie sich überfordert fühlen, dann suchen Sie sich Unterstützung. Auf der nächsten Seite finden Sie verschiedene Kontakte und Telefonnummern:

Schule am Staakener Kleeblatt

Herr Stretzke - Schulsozialarbeit: stretzke@gsj-berlin.de (Diensthandy: 01590 2111590)

Frau Zarski - Schulsozialarbeit: zarski@gsj-berlin.de

Frau Rieger - Schulpsychologie: rieger.sask@gmail.com

Fachdienste Region Spandau

SIBUZ Spandau: (030) 90279-5850

Erziehungs- und Familienberatung Spandau: (030) 90279 24 48

Berliner Krisendienst: (030) 3906340

Kindernotdienst: (030) 610061

Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen: (030) 617 09 100

Fachdienste überregional

Kinder- und Jugendtelefon: 0800 1110 333

„Nummer gegen Kummer“ für Kinder & Jugendliche: 116 111

Sucht- und Drogenhilfe: 01805 31 30 31

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111/0800 111 0 222

Elterntelefon: 0800 111 0 550

Hilfetelefon für Frauen: 08000 116016


Tipps für die Freizeitgestaltung

Tipps für Aktivitäten während der Coronakrise

Nachfolgend ein paar Tipps zur Alltagsgestaltung mit sinnvollen Aktivitäten.

Frischluft und körperliche Betätigung

Das Fußballtraining oder der Schwimmkurs sind gestrichen. Umso wichtiger ist es, dass Ihr Kind auf anderen Wegen zu Bewegung und frischer Luft kommt. Regelmäßige sportliche Betätigung steigert nachhaltig das Wohlbefinden. Gehen Sie gemeinsam spazieren oder fahren Sie zusammen Fahrrad. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Unser Körper produziert durch direkte Sonneneinstrahlung Vitamin D, welches unser Immunsystem stärkt. Zudem senken Spaziergänge sowohl unseren Blutdruck als auch unseren Blutzuckerspiegel.

Fitnessprogramme stehen auch online zur Verfügung:

https://www.youtube.com/watch?v=UItWltVZZmE

www.dailyyoga.com

Backen und Kochen

Wählen Sie bewusst die leckeren zeitintensiven Kochrezepte, für die Sie sonst keine Zeit finden. Kochen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern. Dies fördert ihre Selbstständigkeit und bietet ein positives Gemeinschaftserlebnis.

Frühjahrsputz

Eine saubere Wohnung steigert das Wohlbefinden. Nicht alles muss an einem Tag verrichtet werden. Teilen Sie sich das Putzen auf mehrere Tage auf und binden Sie alle Familienmitglieder mit ein.

Den Kleiderschrank ausmisten

Nun ist die Zeit für all die Dinge gekommen, die Sie bislang aufgeschoben haben. Bei vielen Menschen steht das „Aufräumen“ auf der ewigen To-Do-Liste. Sich von Altlasten zu befreien, steigert­ das seelische Wohlbefinden. Kleidungsstücke, die schon ewig nicht mehr getragen wurden und Dinge, die einfach nur noch in der Ecke herumliegen, sind vielleicht zum Teil doch zu schade, um sie wegzuwerfen. Packen Sie anstatt dessen einen Sack für die Kleidertonne oder spenden Sie die Sachen an einen wohltätigen Verein.

Schaffen von Speicherplatz auf PC und Smartphone

Ihr Handyspeicher platzt schon lange aus allen Nähten. Speichern Sie alle wichtigen Dateien auf einem USB-Stick oder einer Festplatte und löschen Sie alle unnützen Daten.

Lesen

Nehmen Sie sich ein gutes Buch und schaffen Sie sich damit die nötige Ruhe am Tag oder ein Einschlafritual mit einer entspannten Tasse Tee.

Podcasts und Hörbücher hören

Online-Anbieter, wie Spotify oder Audible bieten eine große Bandbreite an Hörbüchern. Bei der riesigen Auswahl zwischen verschiedenen Genres ist mit Sicherheit auch etwas für Sie dabei.

Kreativ werden

Bevor Sie die Langeweile überkommt, nehmen Sie sich einen Stift bzw. Pinsel und Papier und zeichnen Sie etwas. In Vorbereitung auf Ostern könnten Sie auch gemeinsam basteln, Kurzgeschichten oder Gedichte schreiben. Auch Liedtexte über die Dinge zu schreiben, die uns bewegen, könnten eine Idee sein.

Kultur digital erleben

Das kulturelle Leben läuft online weiter. Einige Kulturstätten bieten ein riesiges Online-Angebot.

Virtuelle Ausstellungen und Kunstsammlungen: www.europeana.eu

Konzerte und Livemusik:

·        Berliner Philharmoniker www.digitalconcerthall.com/de

·        Clubmusik www.unitedwestream.berlin

·        Theaterstücke/Opern www.berlinbuehnen.de/de/aktuelles/2020/3/16/spielplan-digital

Gemeinschaftsaktivitäten

Neben ausreichend Zeit für sich alleine sollten auch regelmäßig gemeinsame Aktivitäten geplant werden, wie z.B. Gesellschaftsspiele, gemeinsames Kochen, Filmeabende mit der Familie, Puzzeln.

Nachbarschaftshilfe

Eine gute Tat für andere zu vollbringen hat zugleich auch einen positiven Effekt auf das eigene Wohlbefinden. Sollten Sie in Ihrer näheren Wohnumgebung ältere oder vorerkrankte Nachbarn kennen, könnten Sie diesen anbieten, deren Einkäufe zu übernehmen. So wird der Menschenkontakt und damit auch die Gefahr einer Erkrankung für gefährdete Personengruppen reduziert. Eine Vorlage zum Aushang nachbarschaftlicher Hilfsangebote finden Sie beispielsweise hier:

http://www.fluxfm.de/wp-content/uploads/2020/03/Nachbarschaftshilfe.pdf

Medien

Die vermehrte Zeit, die zu Hause verbracht wird, kann schnell in einem übermäßigen Medienkonsum münden. Erlauben Sie Ihren Kindern jedoch nur einen zeitlich begrenzen Medienkonsum und versuchen Sie, selbst ein Vorbild für Ihr Kind zu sein. Setzten Sie zeitliche Limits, indem Sie beispielsweise Sperren für Geräte und Router nutzen. Sehen Sie sich gelegentlich gemeinsam spannende Dokumentationen an und schauen Sie Filme im Original mit Untertiteln, um eine Sprache neu zu erlernen oder zu festigen.

Unser Sozialpädagoge Herr Stretzke steht unseren Schüler_Innnen für Gespräche, Nöte und bei